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Jules El-Khatib, DIE LINKE NRW

»Erbärmlich: Jeder ist sich selbst der Nächste« CDU/CSU/SPD - Es werden nur 50 Kinder aufgenommen

Entscheidung der Bundesregierung zu Griechenland ist fatal

Acht EU-Staaten haben sich bereit erklärt, Geflüchtete aus Griechenland zu holen – darunter auch Deutschland. Doch statt, wie angekündigt, 1500 unbegleitete Minderjährige aufzunehmen, dürfen nur 50 die überfüllten Lager auf den griechischen Inseln Richtung BRD verlassen. Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE in NRW, erklärt dazu: "Diese Entscheidung ist kein humanistischer Akt, sondern ein Versuch die Aufgabe der Rechte der Geflüchteten auf ein sicheres Leben unter den Tisch zu kehren. Es ist eine Bankrotterklärung der Bundesregierung an die Menschenrechte.“

„Im Angesicht mangelnder medizinischer Versorgung in den griechischen Flüchtlingslagern bedeutet die Entscheidung der Bundesregierung, dass der Tod von Menschen dort billigend in Kauf genommen wird. Verschiedene Städte in NRW haben bereits deutlich gemacht, dass sie bereit sind, Geflüchtete aufzunehmen – allein die Stadt Bielefeld würde sofort 100 Menschen aufnehmen. Köln Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat per Videobotschaft die Bereitschaft ihrer Stadt erklärt, Geflüchtete unterzubringen. Im Angesicht dieser Bekundungen machen sich Landes- und Bundesregierung mitschuldig an Leid und Elend der Menschen in den Flüchtlingslagern“, sagt El-Khatib abschließend.